Kapitalverwaltung durch das Geistesleben

Ein Forschungs- und Initiativprojekt im D. N. Dunlop Institut

Die erste Kulturleistung der Menschheit war die Emanzipation von den Bedingtheiten der äußeren natürlichen Welt. Diese durch das Verstandesdenken bewirkte Emanzipation führte bis zur modernen Staatenbildung mit ihren Gesetzgebungen, bürokratisch-administrativen Lenkungsmechanismen und der Abstraktion des modernen Geldwesens. Die damit vom Menschen geschaffene "Parallelwelt" ist zur alles (soziale) Leben bestimmenden "zweiten Natur" geworden, die sich mit steigernder Selbstläufigkeit entfaltet und die eigentlichen Errungenschaften der menschlichen Kultur auszulöschen droht. Diese "Dialektik der Aufklärung" zeigt sich insbesondere in der gegenwärtigen Finanzkrise. Die Realwirtschaft wird zunehmend den "Wetterberichten" der anonymen internationalen Kapitalmärkte unterjocht, wodurch wesentliche Unternehmungen immer weniger kreditiert und der wirkliche Bedarf immer weniger befriedigt wird. Diese Tendenz kann nicht allein mit neuen Abstraktionen, staatlichen Regelungen und sonstigen generalisierenden Verfahren gewendet werden. Da dies selten erkannt wird, folgt eine Krise der anderen. Nur eine zweite Emanzipation, die auf der Weiterentwicklung des menschlichen Verstandesdenkens hin zu einem umfassenden geistigen Erkennen beruht, kann die Anonymität des Geldwesens überwinden und einer neuen Unmittelbarkeit der Verantwortung und Wirksamkeit des Menschen den Weg eröffnen. Mit dem Forschungsprojekt „Kapitalverwaltung durch das Geistesleben“ soll diese zweite Emanzipation als notwendig neues Kulturprinzip der modernen Menschheit aufgezeigt werden. Dies bedeutet insbesondere, dass der bis heute herrschende Dualismus von wirtschaftlicher Markt-Willkür und staatlicher Gesellschafts-Regulierung durch die Sphäre eines sich vollkommen befreienden Geisteslebens ergänzt und überwunden wird. Dabei soll an die wegweisende Vorarbeit Friedrich Schillers und Wilhelm von Humboldts angeknüpft werden, sowie an deren umfassende Weiterentwicklung durch die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners. Diese Arbeit soll in Publikationen, Vorträgen, Tagungen und in der konkreten (Weiter-) Entwicklung zeitgemäßer Kapitalverwaltungsinitiativen ihren Ausdruck finden.

 

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Thomas Brunner, geb. 1965. Freie Waldorfschule München. Eurythmie-Ausbildung in München, Wien und Stuttgart. Aufbau verschiedenster Projekte ( u.a. "Initiativkonto" im Rahmen der GLS-Bank,  Initiativraum für Kunst und Sozialgestaltung / Kiel, Atelier-Theater / Cottbus, "Freie Sommeruniversität" / Cottbus, Initiator der Freien Bildungsstiftung. 2002-2009 Lehrer an der Freien Waldorfschule Cottbus, seitdem freischaffend. Aktuell: Forschungs- und Initiativprojekt im D.N. Dunlop-Institut ("Kapitalverwaltung durch das Geistesleben"). Veröffentlichungen u.a.: Friedrich Schiller - Die Kunst als Weg zur menschenwürdigen Gesellschaft (2005). Ambivalente Entwicklungen - Weltrisikogesellschaft und sozialer Organismus (2007). Neuherausgabe (und Vorwort): Paul Asmus, Das Ich und das Ding an sich (1876 / 2004)

                                            

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